Trassenspaziergang am 11. April 2026, 27 Teilnehmende unterwegs für die Neue Herkulesbahn

Am Sam­stag, 11. April 2026, haben wir mit ins­ge­samt 27 Teil­nehmenden einen Trassenspazier­gang zur Neuen Herkules­bahn durchge­führt. Der Rundgang war ein voller Erfolg und hat noch ein­mal sehr anschaulich gezeigt, worum es bei diesem Pro­jekt eigentlich geht: um eine sin­nvolle, attrak­tive und zukun­fts­fähige Verbindung zwis­chen Kas­sel, dem Druseltal und dem Herkules.

Vor Ort wird vieles klar­er als auf dem Papi­er. Wer die Trasse ein­mal selb­st abge­ht, bekommt ein deut­lich besseres Gefühl dafür, welch­es Poten­zial in der Idee steckt. Die Ver­längerung der Lin­ie 4 vom Druseltal bis zum Herkules würde nicht nur das UNESCO-Wel­terbe angemessen anbinden, son­dern auch eine direk­te, kom­fort­able und kli­mafre­undliche Verbindung für Besucherin­nen und Besuch­er, für Aus­flü­gler aus Kas­sel und für Men­schen schaf­fen, die den Habichtswald ohne Auto erre­ichen möcht­en. Genau diese Grun­didee trägt der Fördervere­in seit Jahren in die Diskus­sion.

Beim Spazier­gang wurde deut­lich, dass es nicht um irgen­dein Pres­tige­pro­jekt geht, son­dern um eine sehr konkrete Verbesserung. Die Neue Herkules­bahn würde ein echt­es Verkehrsprob­lem entschär­fen, denn die Sit­u­a­tion rund um den Herkules und die Park­plätze ist seit langem unbe­friedi­gend. Gle­ichzeit­ig kön­nte eine Bah­n­verbindung auf der his­torischen Trasse den Zugang zum Berg­park deut­lich aufw­erten, für Touris­ten eben­so wie für Ein­heimis­che. Auch der Gedanke ein­er umsteige­freien Verbindung von der Innen­stadt über Wil­helmshöhe bis hin­auf zum Herkules bleibt ein starkes Argu­ment.

Hinzu kommt, dass die Idee nicht bei null anfängt. Die frühere Trasse der Herkules­bahn ist in weit­en Teilen noch vorhan­den, eben­so die Schneise im Wald. Nach Darstel­lung des Fördervere­ins wären nur kurze Ergänzungsab­schnitte nötig. Das macht das Pro­jekt nicht nur verkehrlich inter­es­sant, son­dern auch aus planer­isch­er Sicht bemerkenswert.

Der Trassenspazier­gang hat deshalb genau das geleis­tet, was solche Ter­mine leis­ten sollen: Er hat das Vorhaben greif­bar gemacht. Es wurde nicht abstrakt über Mobil­ität, Touris­mus und Wel­terbe gesprochen, son­dern direkt dort, wo die Neue Herkules­bahn eines Tages fahren kön­nte. Und genau dort zeigt sich, dass diese Idee Charme, Nutzen und Sub­stanz hat.

Ein beson­der­er Dank gilt allen, die dabei waren und den Spazier­gang mit Inter­esse begleit­et haben.

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