Seilbahn zum Herkules? Na klar – und gleich noch eine Achterbahn durchs Schloss Wilhelmshöhe dazu!
CDU und FDP haben die „glorreiche“ Idee, unser UNESCO-Weltkulturerbe Bergpark mit einer Seilbahn zu verzieren. Klingt nach Abenteuerpark, ist aber in Wahrheit eine ziemlich schiefe Konstruktion:
UNESCO-Welterbestatus
Die einzigartige Sichtachsenplanung wird durch Gondeln und Masten so „aufgehübscht“, dass die UNESCO sicher begeistert die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.
Verkehr:
Autos bleiben, Parkplätze bleiben, Stau bleibt – aber hey, wenigstens können wir über den Stau hinwegschweben und runterwinken.
Integration:
Während die Neue Herkulesbahn elegant an die Linie 4 anschließt, bleibt die Seilbahn ein Fremdkörper. Touristen mit Koffern dürfen dann ein kleines Hindernisrennen aus Umsteigen und Tickets jonglieren.
Wirtschaftlichkeit:
Straßenbahnen sind langlebig, robust und förderfähig. Eine Seilbahn? Ein teures Luftschloss mit Dauerabo für Wartungskosten.
Nachhaltigkeit:
Die Herkulesbahn fährt emissionsfrei auf bestehender Trasse. Die Seilbahn dagegen: frisst Ressourcen, stört die Natur und löst kein einziges Verkehrsproblem.
Fazit: Eine Seilbahn nach Kasseler Maßstäben ist wie ein Fahrstuhl auf die Zugspitze – witzig zu erzählen, katastrophal in der Umsetzung. Wer ernsthaft eine Lösung will, setzt auf die Neue Herkulesbahn.
Deshalb: Mehr Straßenbahn, weniger Luftnummern.






