Hinweis: Keine Nostalgie-Bahn — Die Neue Herkulesbahn ist Kassels modernes Zukunftsprojekt
In der vergangenen Woche hat unser Projekt große Aufmerksamkeit erfahren: Der Hessische Rundfunk hat in einem Beitrag einen Blick in die mögliche Zukunft der Neuen Herkulesbahn geworfen. Auch die HNA hat gleich drei Seiten genutzt, um die aktuelle Situation und Perspektiven für Kassels wichtigstes Infrastrukturprojekt im Bergpark darzustellen. Zudem haben sich Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller und Stadtklimarätin Simone Fedderke erfreut über die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie geäußert.
Was uns allerdings auffällt: In vielen Berichten wird die Neue Herkulesbahn optisch noch mit alten historischen Bildern bebildert – also mit den nostalgischen Wagen von damals. Das mag zwar charmant wirken, birgt aber die Gefahr eines Missverständnisses: Die Neue Herkulesbahn ist kein „Spaß-Bähnchen“ und kein touristisches Nostalgieprojekt auf Steuerzahlers Kosten.
Tatsächlich handelt es sich um eine moderne Verlängerung der Kasseler Straßenbahnlinie 4, die direkt vom Druseltal zum Herkules führt. Damit wird eine umweltfreundliche, barrierefreie und zukunftsorientierte Anbindung geschaffen – sowohl für Gäste der Stadt als auch für Kasselerinnen und Kasseler. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- direkte Verbindung von Innenstadt und ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe zum Weltkulturerbe
- Entlastung der Parkplatzsituation am Bergpark
- emissionsfreie, klimafreundliche Mobilität
- Förderung von Tourismus und Naherholung in unserer Region
Wir möchten deshalb betonen: Die Neue Herkulesbahn ist ein Infrastrukturprojekt für Kassels Zukunft – nicht ein nostalgisches Relikt der Vergangenheit.
Wenn Sie uns bei der Verwirklichung dieses Projekts unterstützen möchten, sprechen Sie bitte Ihre Stadtverordneten auf die Herkulesbahn an oder äußern Sie Ihre Meinung in einem Leserbrief an die HNA. Und nicht zuletzt: Besuchen Sie regelmäßig unsere Internetseite und kommentieren Sie die aktuellen Entwicklungen.






